Mittwoch, 24. Oktober 2007

...wir sind wieder auf tour...

Ja, seit Sonntag sind wir wieder auf Tour. In der Woche in Umhlanga am indischen Ozean hatte es die Wetterfee leider nicht so gut mit uns gemeint und wir hatten 4 Tage Regen. Wir sind dann eben viel gelaufen und haben mit den südafrikanischen Fans dem Rugby-Endspiel entgegengefiebert. Die Stimmung war mit der unsrigen letztes Jahr bei der Fusball-WM vergleichbar und am Samstagabend beim Endspiel gegen England waren wir mitten drin…haben uns am Schluss schon fast wie „Springboks“ gefühlt und zu den Siegern gezählt! :-)


Am Sonntag gings dann mit Stefanie, unserer neuen guide, und Helga und Wolfgang aus Bad Homburg erneut auf Tour. Zuerst war Durban mit einer
citytour dran, die aber wegen eines nationalen Radfahrrennens und daher
vielen gesperrten Strassen recht beschwerlich war. Beeindruckt waren wir
von der uSHAKA Marine world, die in einerm alten Schiffswrack die unter-schiedlichsten Lebewesen des indischen Ozeans zeigt.



Von dort aus gings am Abend nach Balito, von wo aus wir am Montagmorgen sehr früh Richtung St. Lucia See, der grössten Lagune Afrikas, gestartet sind. Es ist schon ein spektakuläres Gefühl, in absoluter Nähe – vom Boot aus - die farbenprächtigsten Vögel (die gerade mit ihrem Nestbau fertig sind) sowie Hippos und Krokodile zu sehen.


Am beeindrucksten fanden wir aber unsere letzten 24 hs. Wir kamen am Spätnachmittag in Kwa Zulu Natal im Thanda Private Game Reserve, einem 6500ha grossen privaten Wildreservat, an. Die Zeit reichte gerade noch für einen Tee und anschliessendes Pipi, als auch schon unsere guides uns mit zur ersten Wildbeobachtungsfahrt nahmen. Giraffen, Zebras, Gnus, Kudus, Impalas, Löwen, Büffel, Breitmaulnashörner, Wasserbock, Warzenschweine, alle möglichen Echsen- und Vogelarten, deren Namen ich mir aber nicht alle merken kann, haben sich in den seltensten Fällen an uns bzw. unserem offenen Jeep gestört.



Nach Sonnenuntergang waren wir zu einem afrikanischen Fest mit an-schliessendem gemeinsamen Essen im Freien mit offenem Feuer eingeladen. Der Sonnenuntergang und das ganze Ambiente hätten durchaus dazu eingeladen noch länger am Lagerfeuer zu verweilen, aber für den nächsten Morgen war bereits um 6h Abfahrt zur morgendlichen Wildbeobachtung. Jetzt natürlich dem Sonnen-aufgang entgegen mit anschliessendem Frühstück im Busch. Zuvor war noch eine Kaffeepause mitten im Busch - und da in wilder Natur - mit auch für unsere guides überraschendem Auftauchen eines Nashorns mit einem Jungen. Helga und ich retteten uns schnell in den Jeep - damit wenigstens zwei dieses Abenteuer wohlbehalten überstehen. :-) Das ist wirklich nicht beschreibbar, sondern einfach nur schön. Hier wären wir gerne noch länger geblieben, zumal wir unsere Superunterkunft auf der Lodge überhaupt nicht richtig nutzen konnten. Jedes Gästepaar hat eine eigene „Villa“, alle im Rundbau erstellt (beruht auf der alten Tradition, dass in den Ecken der Zimmer die Geister der Ahnen sitzen – daher sind auch noch viele Dorfgemeinschaften mit runden „Häuschen“ anzutreffen) – mit Innen- und Aussendusche, eigenem Aussenpool mit Liegebett für zwei und einer Aussicht auf einen kleinen Teilbereich des gesamten Reservats.

Der Grenzübergang nach Swaziland bedarf einiger Zollformalitäten und „Afrika-Zeit“ - aber auch die haben wir mit einem Lächeln bewältigt.
Hier gibt’s jetzt auch wieder Anschluss an die Aussenwelt, der es uns ermöglicht, Euch wieder mit Neuigkeiten zu versorgen. Morgen sind wir auf einer Lodge (Umhloti), auf deren Gelände sich auch die Auffangstation des JGI Chimpanzee Haven befindet, auf der wir bei einer nachmittäglichen Pirschfahrt wieder eine Tierbeobachtung machen wollen und am darauffolgenden Morgen die Schim-pansen bei der Fütterung beobachten werden. Von dort aus geht`s dann in das Sabi Sands Game Reserve bei bzw. im Kruger Nationalpark, in dem wir dann hoffentlich die uns noch fehlenden zwei der „big 5“, nämlich Elefant und Leopard sehen können. Ein wenig Geduld braucht Ihr noch – spätestens aus Dubai werden wir Euch neu berichten.

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