Donnerstag, 13. Dezember 2007

…im Land des Lächelns…

Donnerstag, 13. Dezember 2007

Nach vier Wochen „Stopoverprogramm“ zuhause, die durch die gleichzeitige Ballung unserer beruflichen Situation und vielen gewollten privaten Verabredungen doch recht anstrengend waren, sind wir am 10. Dezember aus dem ungemütlichen Schnuddelwetter zuhause im Land des Lächelns angekommen. Am ersten Abend machten wir gleich unsere Loy Nava Dinner Cruise, um auf dem Königsfluss „Chao Phraya“ von einer umgebauten Reisbarke aus einen ersten Eindruck der Hauptsehenswürdigkeiten der Metropole Bangkok zu bekommen. Ein mehrgängiges Thai-Abendessen und landestypische Musik- und Tanzuntermalung machten diesen Ausflug zu einem runden Erlebnis. Die Nacht war kurz, da wir am nächsten Morgen bereits um 07.30h zu „one day in bangkok“ abgeholt wurden. Im Rahmen der Stadtrundfahrt haben wir am Vormittag drei der bedeutendsten der über 500 in Bangkok befindlichen Tempelanlagen besucht:



1. goldener Buddha „Wat Traimit“ zwischen 3 und 4 m hoch und 5,5 t schwer



2. Smaragdbuddha „Wat Phra Kaew“ nur 60 cm gross, thront aber auf einem 11 m hohen vergoldeten Podest und wird entsprechend der 3 Jahreszeiten Sommer-, Winter-, und Regenzeit umgezogen – z.Zt. trägt er wegen Winter einen goldenen Umhang


3. liegender Buddha „Wat Po“ 56 m lang




Ich glaube, wir haben noch nie so oft bei einer Stadtrundfahrt unsere Schuhe an- und ausgezogen, um heilige Hallen zu betreten.

Mit dem Boot ging es dann ein Stück auf dem Fluss Chao Phraya zum Mittagessen. So konnten wir die gestrigen nächtlichen Eindrücke der Hauptsehenswürdigkeiten heute im Tageslicht erkennen. Anschliessend ging es dann mit dem Langschwanzboot und der Reisbarke zur Klong- (=Kanal) tour. Unvorstellbar der Kontrast zwischen dem vielen (in meinen Augen bertriebenen) Gold in den Tempeln und den Lebensumständen der Menschen entlang der Klongs. Das Wasser dient ihnen dabei sowohl zum Wäschewaschen als auch zur Körperpflege und für ihr Geschirr. Mir war schon allein der Geruch des Wassers unangenehm.


Den nächsten Tag hatten wir zur freien Verfügung, den wir dann überwiegend per TUK-TUK

(Moped-Taxi) mit einer Fahrt nach Chinatown,

zum „golden mount“

und mit der Suche nach einem Ladekabel für mein laptop, das wir zuhause vergessen haben, verbracht haben. Dabei hat unser Fahrer auch Zwischenstops bei einem Schneider und bei zwei Juwelieren eingelegt, die zumindest von uns nicht geplant und nicht gewollt waren. Für jeden evtl. Kunden bekommt der TUK-TUK Fahrer einen Liter Sprit, sodass er auch bei einem geringen Taxi-Preis auf seine Kosten kommt. Hätten wir was gekauft, hätte er für die Provision bestimmt ein paar Tage Urlaub machen können.

Den Rückweg haben wir dann mit sky train zurückgelegt, es ist schon unglaublich, wie durchorganisiert dieses System unzählige Menschen reibungslos trotz gleichzeitger Kontrolle über ein gültiges Ticket transportiert. Gestern abend war uns nach unserem Abendessen nach einem etwas grösseren Spaziergang zurück zum Hotel.
Dabei sind wir auf dem Nachtmarkt „Patpong“ vorbeigekommen, auf dem es an tausenden von Ständen überall das gleiche gab: T-Shirts, Taschen, Uhren, Sonnebrillen, Gürtel, Duftkerzen und Thai-Kunstartikel, alles jedoch Imitationen und in Grössen, die nicht gerade Schatzi’s und meinen Abmessungen entsprechen, die also nicht wirklich unser Interesse weckten. Und direkt daneben mit offenen Türen zum Reingucken (was ich natürlich auch gemacht habe) das pralle Nachtleben im Rotlichtmilieu.
Ich glaube für Geld hätten die auch akzeptiert, dass ich mit zur „Show“ gehe. Da haben es Schatzi und ich jedoch vorgezogen, die letzte Nacht in Bangkok zusammen und gemeinsam in unserem wirklich einladenden Zimmer zu verbringen. Und heute geht’s für 6 Tage nach Khao Lak !

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