Mittwoch, 16.01.2008
Am Montagabend haben wir dann das erste Mal die restlichen Teilnehmer unserer Tour getroffen und erstaunlicherweise waren es dann doch mehr als erwartet bzw. gehofft.
Darunter mehr Schweizer und Österreicher als Deutsche und es bedarf wohl noch einiger Tage Beschnupperung. Dafür ist unsere Reiseleiterin Adriana, eine gebürtige Schweizerin mit ungarischem Vater und Mutter aus Triest, verheiratet mit einem Australier sizilianischen Ursprungs, eine ganz taffe Person. Sie ist sehr sympathisch und versteht es, mit unserem bisherigen Eindruck von ihr, die unheimlich vielen Informationen zum richtigen Zeitpunkt in angemessener Dosierung an die Gruppe weiterzugeben. Sie lebt schon lange in Australien und macht diesen Job seit mehr als 10 Jahren, ich glaube, sie weiß wirklich, wovon sie spricht.
Also sind wir am Dienstagmorgen von Sydney (Bundesstaat New South Wales) aus gestartet, um am 26. Januar nach etwas mehr als 3200 km in Cairns (Queensland) anzukommen.
Von der Vegetation waren die ersten beiden Tage offener Eukalyptuswald mit auch sehr viel Grün- und Weideflächen, die Gegend ist sehr fruchtbar und Landwirtschaft und Holzindustrie spielen hier eine große Rolle. Bei der Holzindustrie gibt es jedoch nur Harthölzer natürlichen Ursprungs, die z.B. für die Möbelherstellung erforderlichen Weichholzarten werden alle auf künstlichen Plantagen erzeugt oder importiert. Unser Tagesetappenziel am Dienstag war Coffs Harbour (Hauptstadt der Bananen) und hieß heute Surfers Paradise, auch Manhattan der goldcoast genannt. Dort steht mit der „Q1“ - mit 322,5 m das höchste Wohnhaus der Welt, was Martin und ich ja schon von unseren 12 Tagen goldcoast (42 km Strandlänge) kennen.
Unsere Route führte uns über viele Flüsse, durch viele Wälder, durch kleine
Orte, ans Meer mit Stränden und Buchten und wir haben Kangaroos, Koalas,
Ibisvögel, Delphine, und natürlich auch uns bekannte Tiere wie Rinder, Kühe und Pferde gesehen. Dass es jedoch in Australien 54 Mio. Kangaroos gibt, von denen aufgrund ihrer Vermehrungsfreudigkeit jedes Jahr 7 Mio. abgeschossen werden, hat uns von der Zahl her schon staunen lassen.
Unter anderem waren wir auch in Kempsey, bekannt für die Herstellung der typisch australischen Hüte und ich habe gelernt, dass ich mir keinen Cowboyhut sondern einen Akubra gegönnt habe. Heute waren wir auch am Leuchtturm von Byron Bay (das ist der östlichste Punkt auf dem Festland Australiens), der mit einer Leuchtkraft von 43 km heute noch voll im Einsatz ist.
Ab diesem Ort fängt dann auch langsam die subtropische Landschaft an.
Leider hat der Regen nur am vergangenen Wochenende für zwei Tage
ein paar Stunden pausiert, und die letzten beiden Tage waren auch
eher Wolken verhangen und regnerisch.
….dennoch lassen wir uns die Laune nicht verderben! ….
In Townsville, aber da kommen wir erst in ein paar Tagen hin, hat es riesige Überschwemmungen und Überflutungen gegeben und viele Straßen waren bzw. sind gesperrt. Aber bis dahin haben wir und auch das Wetter noch etwas Zeit und tatsächlich hat uns heute Mittag Surfers Paradise mit ein paar Sonnenstrahlen empfangen.
Morgen haben wir einen sogenannten freien Tag, das heißt ohne Gruppenprogramm und setzen unsere Tour am Donnerstag fort.
… mit so einem Teil sind wir zwar nicht unterwegs, aber sie sind einfach
schön…
Zuerst werden wir Brisbane besichtigen, die Hauptstadt von Queensland und werden von dort nach Hervey Bay, dem Tor zu Fraser Island, weiter fahren. Diese größte Sandinsel der Welt steht dann für den Folgetag auf dem Programm.
Donnerstag, 17. Januar 2008
…Impressionen der Ostküste….
...(und damit Ihr uns nicht vergesst!)
Eingestellt von
Sabine
um
Donnerstag, Januar 17, 2008
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