Mittwoch, 23. Januar 2008

Sonntag, 20.01.08
Der Höhepunkt des heutigen Tages war der Besuch einer typischen australischen Rinderfarm. Bei Longmorn Station, von Engländern 1869 gegründet und seither im Familienprivatbesitz handelt es sich mit 1100 ha und ca. 4000 roten Brahmen


aber eher um eine Kleinfarm.


Die größte Farm in Australien hat 30.500 qkm Fläche (das ist die Hälfte der Schweiz!) und einen Bestand von 20.000 – 22.000 Tieren.
Die Rinder sind normalerweise ganzjährig draußen auf den riesigen Weiden und werden nur einmal im Jahr eingetrieben um sie auf Krankheiten und z.B. Zecken zu kontrollieren und um über den Neubestand der Kälber informiert zu sein und diese zu brandmarken. Außerdem werden die zum Verkauf geeigneten Tiere aussortiert um sie in den 3 Monaten bis zum Zeitpunkt des Verkaufs und der Schlachtung mit einem Gemisch aus Melasse, Getreide und Heu aufzumästen.
Die Farmen verfügen alle über kleine Flugzeuge, mit denen sie ihr Gelände abfliegen und kontrollieren können, ob die Tiere genügend Wasser finden.
Beim Haus der Familie Creed handelt es sich um ein typisches "Queenslän-
der“ (aus dem Jahre 1873), ein auf Pfählen stehendes Holzhaus mit einer Rundum-Veranda. Im Garten wurden wir dann mit selbstgebackenem Brot

und Kuchen bewirtet und Helen, die Schwiegertochter gab eine Vorführung im Peitschenknallen, eine Sportart, die ich bisher nicht kannte. Bei Farmern jedoch unabdingbar, da sie damit die Rinder treiben.
Kurz vor unserem Hotel in Rockhampton hatten wir noch einen kurzen
Aufenthalt am Monument des Wendekreises des Steinbocks am 23.5 Breitengrad und haben damit jetzt endgültig die Tropen erreicht.

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